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Abschlussabend - Die Sieger stehen fest!

Nenzing. Bei der Preisverleihung des Kurzfilmfestivals ALPINALE wurden am Samstag (11.8.2012) acht handverlesene Filme ausgezeichnet.

Auch in der 27. Auflage hatten ALPINALE-Obfrau Manuela Mylonas und ihr Team ein gutes Händchen für die Filmauswahl bewiesen. 37 aus 807 eingereichten Kurzfilmen aus zehn Ländern boten sich an vier Tagen im Kurzfilmwettbewerb ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen, während mit dem 20. Kinderfilmfest die Kinder ihr eigenes Filmfest hatten.

Sechs goldene Einhörner wurden in den Kategorien „Publikumspreis“, „Bester Kurzfilm Animation“, „Bester Kurzfilm Hochschule“, „Bester Kurzfilm International“, „Preis der Jury“ und „Bester Kinderfilm“ vergeben, zudem wurde die beste Einreichung aus dem Ländle (v-shorts) ausgezeichnet.. Eine internationale Fachjury (António Costa Valente, Franka Giesemann, Jasmin Rischar, Jenny Bräuer und Susan Gordanshekan) stellte bei der Preisverleihung am Samstag Abend die Siegerfilme vor:

Wettkampf um das Einhorn

Gleich vier berührende Geschichten über Außenseiter bzw. Menschen mit Behinderung wurden von der Jury ausgezeichnet. Der Preis der Jury ging an den malayischen Film Guang über einen jungen Autisten mit einer ganz speziellen Leidenschaft. “Der Regisseur Quek Shio Chuan schenkt uns die wunderbare Möglichkeit in Guangs Pulsschlag, Sprache und Sehnsüchte einzutauchen. Ein Film voller Farben, Musik und visueller Kraft - ein sinnliches Erlebnis”, so die Jury-Bewertung.
Als bester internationaler Kurzfilm wurde der Film Mon Amoureux des französischen Regisseurs Daniel Metge ausgezeichnet. Für die Jury schildert der Film “auf unaufdringliche, subtile Weise und in poetischen Alltagsbeobachtungen das Tabuthema Sexualität unter Behinderten aus verschiedenen Perspektiven. Die herausragende Schauspielleistung und die präzise und beiläufige Art der Inszenierung machen den Film zum eindringlichen Kinoerlebnis.”
In der Kategorie Bester Kurzfilm Animation siegte der französische Animationsfilm Edmond was a donkey, in dem der kleine und ruhige Edmond in einer grauen Welt sein wahres Wesen entdeckt: “Der liebevolle Detailreichtum des Films wird zur Projektionsfläche des gesellschaftlichen Miteinanders. Wir tauchen ein in die Seele eines Außenseiters und wollen plötzlich, wie auch Edmond, ein Esel sein”, so die Jury.
Eine lobende Erwähnung erhielt auch die britische Regisseurin Jane Gull für ihren Film Sunny Boy in der Kategorie “Kurzfilm International”. Es geht in der Geschichte um einen Jungen mit einer seltenen Hautkrankheit, der sich danach sehnt, ein normales Leben zu führen. “Durch ihren mutigen, situativen und unverfälschten Erzählstil führt uns die Regisseurin in die Welt eines Jungen, der unter speziellen gesundheitlichen Bedingungen aufwächst. Ein stilsicherer, distanzierter Blick auf einen, um einen kurzen Moment der Normalität kämpfenden, Jungen - getragen von einem hervorragenden Schauspieler”, so die Jurybewertung.

Österreichische Sieger
In der “Hochschul”-Kategorie gewann der Wiener Regisseur Christoph Kuschnig. Der Film Hatch erzählt den sehnlichen Wunsch nach einem Kind aus verschiedenen Blickwinkeln und bietet durch das ungewisse Schicksal eines aus der Babyklappe gestohlenen Babys laut Jury “ein starkes Spannungsgefüge”.
Der beste Vorarlberger Kurzfilm in der Kategorie “vorarlberg shorts” erhielt ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro. Gleich mit ihrem ersten Animationsfilm The dust and the living one konnten Janine Barbisch und Noemi Preiswerk (beide InterMedia-Absolventinnen der Fachhochschule Vorarlberg) die Jury sowohl technisch, als auch inhaltlich überzeugen. Die Geschichte rund um Adam und Eva im Paradies spielt mit der Frage, was gewesen wäre, wenn Eva Adam eben nicht verführt hätte.

Publikumspreis

Über 6000 Filmbewertungen wurden während der vier Wettbewerbstage vom Team der ALPINALE ausgewertet. Gewonnen hat den Publikumspreis der deutsche Regisseurs Timo Becker, der sich in seinem Kurzfilm Mädchenabend dem Altern widmet. Auf sensible und humorvolle Weise beschreibt er einen Abend zweier alter Damen.

Die Bewertung für den besten Kinderfilm wurde an den Nachmittagen direkt vom jungen Publikum vorgenommen. Hier kann sich die irisch-deutsche Produktion Das große Rennen von Regisseur Andre F. Nebe über das goldene Einhorn freuen.

GEWINNSPIEL

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Tag 5 - Samstag, 11.8. ABSCHLUSSABEND!

16:00 Uhr
Der letzte Film des Kinderfilmfests 2012 ist Das große Rennen-Ein abgefahrenes Abenteuer, Regie: Andre F. Nebe. Die Protagonistin Mary liebt alles, was Räder hat und möglichst schnell fahren kann, aber ihre größte Leidenschaft ist das Fahren von Seifenkisten. Mit ihrem besten Freund Tom plant sie ihren Sieg beim diesjährigen Seifenkistenrennen, um zu zeigen, was wirklich in ihr steckt. Die Hänseleien in der Schule und die Probleme ihrer Eltern belasten sie zwar, werden aber trotzdem zur Nebensache..

20:00 Uhr
Die ALPINALE 2012 nähert sich ihrem Höhepunkt, der Preisverleihung. Nach einem belebendem Sektempfang werden die Goldenen Einhörner an die diesjährigen "Besten" verteilt. Fiebern Sie mit und erleben Sie die Sieger aller Kategorien in voller Länge! Ist unter den gezeigten Filmen aus den Kategorien Hochschule, International, Animation auch Ihr Favorit dabei? Welche der vier hochwertigen Vorarlberger Einreichungen wird das Preisgeld von 500€ einstreichen können? Welcher Kinderfilm kam bei den kleinen ZuseherInnen am besten an? Und wie hat sich diesmal das Publikum entschieden? Seien Sie live dabei, wenn die Jury ihre Bewertungen bekannt gibt und genießen Sie nochmals mit uns zusammen die Highlights des Festivals!

Wir sind sehr gespannt, was der letzte Abend bringen wird, bedanken uns recht herzlich bei allen Besuchern der ALPINALE 2012 und freuen uns auf die Afterparty mit der Gelegenheit, mit einigen internationalen FilmemacherInnen und den Jurymitgliedern zu plaudern.

Jetzt auf Facebook zum Abschlussabend anmelden und auf eure Favoriten setzen. Es winken tolle Preise! GEWINNSPIEL Facebook

Tag 4 - Freitag, 10.8.: Vorschau

16:00 Uhr
Mit Leon und die magischen Worte, Regie: Dominique Monéry – entführen wir am Freitag die kleinen  Besucher des Kinderfilmfests auf eine spannende Märchenreise. Leon liebt Märchen, doch leider kann er  noch nicht lesen und seine Tante, die ihm seine Lieblingsmärchen immer vorgelesen hat, ist gestorben. Er erbt ihre Bibliothek und die Märchenfiguren werden wie durch Zauberhand zum Leben erweckt. Leon muss sich auf eine abenteuerliche Reise begeben und was ihm dabei gelingt, hätte er selbst nie zu glauben gewagt.

Unsere Obfrau Manuela Mylonas hat Teile von "Leon und die magischen Worte" bereits bei der FHV Kinderuni über 300 Kindern schmackhaft gemacht. Auf Youtube gibt's den entsprechenden Vortrag zu sehen: KINDERUNI VORTRAG

21:00 Uhr
Heute werden in Nenzing beim ALPINALE Kurzfilmfestival die "Letzten 9" gezeigt, ehe es diesen Samstag endlich zur Entscheidung kommt und die besten Kurzfilme nochmals von uns ausgestrahlt werden. Der Abend verspricht sehr vielseitig und stimmungsvoll zu werden, denn auf dem Programm stehen unterschiedlichste Filme. Sunny Boy, Regie: Jane Gull und Guang, Regie: Quek Shio Chuan behandeln beispielsweise beide auf ihre eigene Weise das Thema „Behinderung“, während in My piece of happiness, Regie: Carole Mathieu und Hatch, Regie: Christoph Kusching Familiendramen gezeigt werden. Der Animationsfilm Zing, Regie: Kyra Buschor; Cynthia Collins und das Musikvideo Our home; Regie: Phillipp Moosbrugger lockern den Abend jedoch auf. Auch wenn Blue line, Regie: Alain Sauma als politischer Film zu verstehen ist, lässt er seinem Publikum trotzdem genug Raum zum Schmunzeln, wohingegen Jayro Bustamante in  Cuando sea grande die Geschichte von zwei kleinen Freundinnen erzählt, die nichts zum Lachen haben. Der experimentelle Part des Abends Plume, Regie: Barry Purves, scheint etwas aus der Rolle zu tanzen, ist aber nicht minder sehenswert.

Tag 3 - Donnerstag, 9.8.: Vorschau

16.00 Uhr
Nachmittags zeigen wir beim Kinderfilmfest  Anne liebt Phillipp, Regie: Anne Sewitzky. Ein lustiger Film über ein Mädchen, das sich in einen begehrten Jungen verliebt und alles daran setzt, ihn für sich zu gewinnen. Leider ist ihre Konkurrenz jedoch sehr groß...

21.00 Uhr
Was passiert, wenn der große Wunsch auf eine Weltraummission zu gehen plötzlich bittere Wirklichkeit wird? Diese Frage stellt sich der Regisseur Florian Kittel in seinem Film Lichtjahre. Im Laufe des Abends folgen der animierte Kurzfilm Junk, Regie: Kirk Hendry – Eine Geschichte über eine Obsession mit Junk-Food und Nazi Goreng, Regie: Nathan Hill – Ein Film über einen Neonazi, der nach einer erotischen, internationalen Begegnung plötzlich nicht mehr so rassistisch ist.

Tamalet Rémy beschreibt im nächsten Kurzfilm L´ordre des choses die Beziehung einer kleinen Familie, die sich aufgrund eines tragischen Unfalls verändert hat.

In Aly Muribas Film A Fábrica überredet ein Häftling seine Mutter, ihm ein Handy ins Gefängnis zu schmuggeln. Die FH Vorarlberg Studentin Stefan Lechleiter und Mathias Schweighofer haben sich für ihren Beitrag zu den V-Shorts von Musik- und Tanzvideos inspirieren lassen und ihren Film A Boneca zusätzlich mit passender und sich verändernder Stimmung aufgepeppt. De qué se rien las hienas?/What do the hyenas laugh about?, Regie: Javier Veiga – ist eine fast typische Mädchen-trifft-Junge Story. Das Liebespaar diskutiert jahrelang über das komplizierte Thema “Nachwuchs”. Die Stimmung lockert der Regisseur Pablo Serrano Rossilo mit seinem Film Eso te pasa por barocco auf. Trotz seiner witzigen Aufmachung ist die klare Botschaft des Films aber unübersehbar.Tim Dünschede behandelt in Haltlos jugendliche Gewalt auf der Straße. Zusätzlich scheint ein Mutter-Sohn-Team am Rande des Abgrunds zu stehen. Mit dem letzten Film des Abends Ten-Sündige und du wirst erlöst, Regie: Stefan Hering – endet der dritte Tag des ALPINALE Kurzfilmfestivals „göttlich“... Erleben Sie Jopi Heesters als Himmelspförtner!

Tag 2 - Mittwoch, 8.8.: Vorschau

16:00 Uhr
Das 20. ALPINALE Kinderfilmfest beginnt! Dieses Jahr bieten wir unseren jungen BesucherInnen neben Bastelstationen und Rätseln wieder die Möglichkeit, den besten Kinderfilm zu bestimmen und ihn mit dem Goldenen Einhorn zu küren. Zu diesem Zweck reichen unsere Helfer den Kindern nach Ausstrahlung der Kinderfilme kleine, bunte Bälle. Die jungen Jurymitglieder können somit an Ort und Stelle entscheiden, ob ihnen der Film gefallen hat und den „Entscheidungsball“ entweder in einen lachenden oder einen traurigen Smiley-Korb legen. Der Kinderfilm, der am Ende die meisten lachenden Smileys abkassiert hat, gewinnt das Rennen um das Goldene Einhorn in der Kategorie „Bester Kinderfilm“. Diese Kategorie liegt dem ALPINALE-Team besonders am Herzen, da das Kinderfilmfest heuer sein 20-jähriges Jubiläum feiert. Michael Wieser, unser treues Vereinsmitglied, gründete vor 20 Jahren die zweite Säule des Festivals mit dem Ziel, den Vorarlberger Kindern den Genuss hochwertiger und seltener Filme zu ermöglichen. Das Kinderfilmfest bietet auch dieses Jahr ein sehr spannendes und abwechslungsreiches Programm für die jungen Cineasten, welches diese Woche von Mittwoch bis Samstag, jeweils um 16:00 Uhr ausgestrahlt wird.

Am ersten Tag des Kinderfilmfests verzaubert der Regisseur Tirard Laurent mit seinem Film Der kleine Nick nicht nur die Herzen junger Kinogänger. Mit jeder Menge französischem Humor erzählt er die Geschichte eines überaus zufriedenen Jungen, der ein Gespräch seiner Eltern belauscht und fortan glaubt, sie würden ihn nicht mehr brauchen und ihn deswegen im Wald aussetzen. Mit Hilfe seiner Freunde versucht er, sein vermeintliches Schicksal zu verhindern, während sich nicht weniger lustige Nebenhandlungen ineinander verstricken.

21.00 Uhr
Um 21 Uhr beginnt der zweite Abend des vielschichtigen ALPINALE Wettbewerbs. Timo Becker widmet sich in seinem Kurzfilm Mädchenabend dem Altern. Auf sensible und humorvolle Weise beschreibt er einen Abend zweier alter Damen. Es folgen Ohtlik Rändetee/Dangerous Migration Route, Regie: Chintis Lundgren – eine sehr kurze Animation über das Scheitern von Vögeln auf ihrem Weg nach Afrika; 1949 - Paul Florian Müllers psychologisches Katz - und Mausspiel; Fictions & Reflections, Regie: Roberto López – Ein Film über die komplizierte Frage „Was wäre wenn“; Edmond was a donkey, Regie: Franck Dion – Ein wunderbarer Beitrag über den Prozess der Selbstfindung. Der 14-jährige Vorarlberger Felix Keckeis zeigt in Just a dream die gefährliche Traumwelt eines Mädchens, während Benjamin Teske in Stillstand einen jungen Arzt in Zwiespalt geraten lässt. Daniel Metge behandelt in seinem Kurzfilm Mon ameureux/My sweetheart ein kontroverses Thema: Die Liebe zweier Menschen mit Behinderung. In Nicht Heute zeigt Barbara Gördes den Geburtstag eines jungen Mädchens – ein Drama über Alkoholismus und seine Folgen.  Der animierte Kurzfilm The Game von Janiec Marcin beendet den emotionalen Kinoabend.

Tag 1 - Dienstag, 7.8.: Rückblick

DIE FOTOS ZUR ERÖFFNUNG SIND ONLINE.

Kurze Filme mit langer Wirkung
Acht handverlesene Filme wurden bei der Eröffnung des Kurzfilmfestivals am Dienstag in Nenzing präsentiert.

Hausherr Florian Kasseroler bedankte sich bei der ALPINALE für die ausgezeichnete Arbeit und 10jährige Zusammenarbeit mit der Marktgemeinde Nenzing. Auch in der 27. Auflage stellte Obfrau Manuela Mylonas mit ihrem ALPINALE-Team Karin Bleiweiss, Andreas Künz, Cornelia Müller, Johannes Rinderer, Martina Stieglmeier und Alexander Strolz ein sehr vielversprechendes und abwechslungsreiches Festivalprogramm zusammen. Um die begrenzten 37 Plätze im Kurzfilmwettbewerb boten sich heuer sagenhafte 807 eingereichte Projekte ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen.

Der stimmgewaltige und von etlichen Poetry Slams im Ländle bekannte Moderator Wolfgang Heyer führte humorvoll durch die Eröffnung, bevor im Anschluss die ersten acht Kurzfilme openair am Ramschwagplatz präsentiert wurden. Präsentiert wurde ein breiter Mix aus unterschiedlichen Kurzfilmen. Die aus Berlin angereiste Kamerafrau Jutta Tränkle zeigte mit dem Film "Einspruch VI" auf, wie selbst kurze Filme eine lange und beeindruckende Wirkung erzielen können. Gemeinsam mit dem Schweizer Filmemacher Rolando Colla setzte sie die tragische Geschichte einer Abschiebung aus der Sicht eines Asylbewerbers durch eine subjektive Kamera überzeugend in Szene. Die Vorarlbergin Janine Barbisch stellte in der Kategorie “vorarlberger shorts“ die gemeinsam mit Noemi Preiswerk an der FH Vorarlberg gestaltete philosophische Animation “The dust and the living one” vor. Für viele Lacher im Publikum sorgten “I have a boat”, das kuriose Fragespiel “Kavinsky” oder die Facebook-Persiflage “Steffi gefällt das”. Auch den “Stromberg”-Darsteller Christoph Maria Herbst sah man in einem Kurzfilm über Freunde mit Kindern. Von der gesundheitsfördernden Wirkung von humorvollen Kurzfilmen überzeugte sich Gesundheitslandesrat Dr. Christian Bernhard. Gut unterhalten haben sich auch LAbg. Cornelia Spieß, die Bürgermeister Mandi Katzenmayer (Bludenz), Harald Witwer (Thüringen) und Michael Tinkhauser (Bludesch).

Kreative Köpfe anwesend
Bei der Eröffnung sah man Filmbegeisterte wie Michael Denz, Aufnahmeleiter bei PRO7 in München, Veronika Ess (Musikladen), Christian Wachter (Wirtschaftskammer), Hofrat Dr. Kuno Künz mit Gattin Christine. Die Nenzinger Kulturszene rund um Michael Mäser (Kulturreferat Nenzing), Hildegard und Helmut Schlatter (artenne Nenzing) und Johannes Rausch (Luaga & Losna) nutzte die Gelegenheit zum Austausch. Inspirieren von den Kurzfilmen ließen sich auch die Grafikerin Eva Hämmerle, die Modedesignerin Susanne Rößl (kleidheit) und der “v-shorts”-Preisträger Christian Bitschnau.

Wettkampf um das Einhorn.
Sechs Goldene Einhörner gilt es dieses Jahr in den Kategorien „Publikumspreis“, „Bester Kurzfilm Animation“, „Bester Kurzfilm Hochschule“, „Bester Kurzfilm International“, „Preis der Jury“ und „Bester Kinderfilm“ zu vergeben. Zusätzlich wird der beste Vorarlberger Kurzfilm mit dem Preis „vorarlberger shorts“ ausgezeichnet.  Dieser Aufgabe stellt sich neben dem Publikum die internationale Fachjury, die heuer aus António Costa Valente, Franka Giesemann, Jasmin Rischar, Jenny Bräuer und Susan Gordanshekan besteht.

Tag 1 - Dienstag, 7.8.: Vorschau

Auch dieses Jahr erwartet die ALPINALE-Besucher ein sehr vielversprechendes und abwechslungsreiches Programm, das aus insgesamt 37 Festivalfilmen besteht. Um die begrenzten Plätze im Kurzfilmwettbewerb boten sich heuer sagenhafte 807 eingereichte Projekte ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen. Bei schönem Wetter präsentieren sich die 37 „Auserwählten“ Open Air am Ramschwagplatz, ansonsten bietet der Ramschwagsaal die passenden Räumlichkeiten für dieses Kinospektakel. Sechs Goldene Einhörner gilt es dieses Jahr in den Kategorien „Publikumspreis“, „Bester Kurzfilm Animation“, „Bester Kurzfilm Hochschule“, „Bester Kurzfilm International“, „Preis der Jury“ und „Bester Kinderfilm“ zu vergeben. Zusätzlich wird der beste Vorarlberger Kurzfilm mit dem Preis „vorarlberger shorts“ ausgezeichnet.  Dieser Aufgabe stellt sich neben dem Publikum die internationale Fachjury, die heuer aus António Costa Valente (Portugal), Franka Giesemann (Österreich), Jasmin Rischar (Deutschland), Jenny Bräuer (Deutschland) und Susan Gordanshekan (Deutschland) besteht.

Die ALPINALE 2012 eröffnet der amüsante Kurzfilm I have a boat, Regie: Nathan Nill. Es folgen Einspruch VI, Regie: Rolando Colla - ein sehr aufwühlender Kurzfilm über einer Abschiebung; Scared/Apeureée, Regie: Patricia Sourdes - Die Geschichte eines von Ängsten geplagten Mädchens; Der philosophische Vorarlberger Beitrag The dust and the living one, Regie: Janine Barbisch und Noemi Preiswerk; Und Kavinsky, Regie: Daniel Schraner – ein kurioses Fragespiel. Zu sehen gibt’s außerdem: Das moderne Familiendrama Florida, Regie: Catalina Molina; Abend bei Freunden, Regie: Susanne Boeing – Ein Kurzfilm über die Veränderung einer Freundschaft zwischen drei Personen aufgrund von Kindern. In der heutigen Zeit scheint nichts mehr ohne „Facebook“ zu funktionieren. Der Regisseur Phillipp Scholz thematisiert dieses Phänomen in seinem Kurzfilm Steffi gefällt das,was den ersten ALPINALE Kinoabend dieses Jahr auf humorvolle Weise enden lässt.

ALPINALE Festivalinformationen

Es ist soweit - das diesjährige ALPINALE Kurzfilmfestival geht DIESE WOCHE am Ramschwagplatz in Nenzing, Österreich über die Bühne. Sie können sich auf insgesamt 10 Stunden Kurzfilmprogramm und 5 Stunden Kinderfilme, sowie ein tolles Rahmenprogramm mit Sektempfang und Afterparty freuen.

Zum 20jährigen Jubiläum des Kinderfilmfestivals haben wir einige Überraschungen für das Publikum parat. Unter anderem können Sie bei einer Vielzahl an Filmrätseln zum Thema Kinderfilm, die im Rahmen von Workshops mit Kindern, Jugendlichen und Studierenden erstellt wurden, mitraten und gemeinsam mit uns in Erinnerungen an das erste Film/Kinoerlebnis schwelgen.

Das allabendliche Kurzfilmprogramm bietet wieder viel Abwechslung: neben professionellen internationalen Produktionen aus zehn verschiedenen Nationen - ua. mit den Schauspielern Johannes Heesters und Christoph Maria Herbst - und hochwertigen Hochschulfilmen zeigen wir auch ein breites Spektrum an Animationsfilmen sowie Filme aus dem Ländle (v-shorts).

Das Programm ist sowohl unter der Programmübersicht als auch in der Detailansicht einsehbar.

Für freuen uns auf Ihren Besuch!

Das Festival findet vom 7. bis 11. August 2012 in Nenzing statt.

Festivalort:
Ramschwagplatz 1
6710 Nenzing